Implantologie

In der Zahnheilkunde wird das Teilgebiet als Implantologie bezeichnet, welches sich mit der Insertion (Einsetzen) von Zahnimplantaten in den Kieferknochen befasst.

Zahnimplantate übernehmen die Funktion der natürlichen Zahnwurzel und werden fest im Kieferknochen verankert. Schon nach kurzer Zeit verbindet sich der Kieferknochen mit dem Implantat und ist dann genauso belastungsfähig wie eine vergleichbare natürliche Zahnwurzel.

Die Implantologie hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt, allein im Jahre 2010 wurden in Deutschland schätzungsweise über 1 Millionen Implantate eingesetzt mit steigender Tendenz.

Implantate nehmen in der prothetischen Zahnmedizin einen hohen Stellenwert ein und sind die modernste Form, fehlende Zähne zu ersetzen. Die Implantologie ist ein lang erprobtes und wissenschaftlich anerkanntes Verfahren in der Zahnmedizin.

Zahnimplantate bestehen meist aus Titan. Titan ist ein Material, welches äußerst bioverträglich und belastungsstark ist. Titan löst keine Allergien aus, ist nicht kälte- und wärmeleitend und verbindet sich hervorragend mit dem vorhandenen Knochenmaterial. Kein Wunder das Titan nicht nur in der Zahnheilkunde bzw. der Zahnimplantologie erfolgreich eingesetzt wird. Auch in der Orthopädie wird Titan seit langer Zeit genutzt.

Implantate werden in der Regel beim Patienten mit einer örtlichen Betäubung eingesetzt. Generell kann jeder Mensch mit einem ausgewachsenen Kieferknochen ein Implantat erhalten. Eine ausführliche Voruntersuchung klärt im Einzelnen ab, ob der Einsatz von Implantaten beim jeweiligen Patienten geeignet ist. Bei bestimmten Vorerkrankungen ist von einem Implantat abzuraten.

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