Was sind die Ursachen für eine Kieferhöhlenentzündung?

Eine Kieferhöhlenentzündung wird in der Medizin auch Sinusitis genannt, auch deutsch Nasennebenhöhlenentzündung. Zu den Nasennebenhöhlen gehören die Kieferhöhlen, die Stirnhöhlen, die Siebbeinzellen und die Keilbeinhöhle.

Unterschieden wird in akute und chronische Nasennebenhöhlenentzündung.

Verursacht wird eine Kieferhöhlenentzündung durch Viren oder Bakterien, die zu einer Entzündung der Schleimhaut führen.

Eine Kieferhöhlenentzündung (genau auch Sinusitis maxillaris) bzw. eine Nasennebenhöhlenentzündung ist eine häufige Erkrankung und fast jeder war schon einmal von einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung betroffen. Meist entsteht sie infolge einer Erkältung einhergehend mit einem starken Schnupfen. Meist leiden die Betroffenen aber auch unter Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit.

Eine Nasennebenhöhlenentzündung gilt als chronisch, wenn sie über einen langen Zeitraum andauert (mehr als 2 bis 3 Monate).

Lassen sie sich in jedem Fall bei dem Verdacht einer Nasennebenhöhlenerkrankung ärztlich untersuchen. Beim Arzt kann schnell und sicher durch eine endoskopische Untersuchung, durch den Abstrich und die Untersuchung des Nasensekrets und durch genaue Befragung diagnostiziert werden, ob es sich um eine Nasenneben-höhlenentzündung bzw. Kieferhöhlenentzündung handelt. Infolge dessen kann der Arzt schnell eine Therapie beim Betroffenen einleiten. Ziel der Therapie bei einer Nasennebenhöhlenerkrankung ist es, dass die Entzündung reduziert wird und abheilen kann. Der behandelnde Arzt kann bei einer Nasennebenhöhlenerkrankung unter anderem Nasensprays, Infrarot Behandlungen, myrtolhaltigen Medikamenten, Nasenspülungen und eine Antibiotikum verordnen. Der Betroffene kann dazu noch einige Maßnahmen ergreifen, die zusätzlich eine schnellere Genesung möglich machen, zum Beispiel viel trinken, den Kopf hoch lagern und Dampfbäder.

Vorbeugende Maßnahmen, um einer Nasennebenhöhlenentzündung bzw. Kieferhöhlenentzündung entgegenzuwirken, sind viel Bewegung an der frischen Luft, Wechselbäder, Saunagänge, angemessene warme Bekleidung gerade auch des Kopfes und eine gesunde vitaminreiche Ernährung.