Kieferhöhlenaufbau

Der Kieferhöhlenaufbau wird in der Zahnmedizin auch Sinuslift genannt und bezeichnet eine kieferorthopädische Operationsmethode mit der der Boden der Kieferhöhle (Sinus maxillaris) aufgebaut und verdickt wird.

Ein Kieferhöhlenaufbau (Sinuslift) wird dann angewendet, wenn für das Einsetzen eines Implantats nicht genügend Knochen beim Patienten vorhanden ist, das kann unter anderem durch das jahrelange Tragen von Prothesen kommen oder durch andere Ursachen.

Es gibt vier chirurgische Verfahren zum Kieferhöhlenaufbau: direkter Sinuslift (Sinusbodenelevation und Augmentation), indirekter Sinuslift, indirekter Sinuslift nach R.M. Frey und Transkrestale Antro Membrano Plastie (Ballonverfahren).

Der Kieferhöhlenaufbau erfolgt meist unter örtlicher Betäubung. Der Zahnarzt hebt den Kieferhöhlenboden mittels Sinuslift an und füllt den entstandenen Hohlraum mit Knochersatzmaterial, welches den Aufbau durch körpereigene Knochen anregt.

Auf diese Weise besteht die Möglichkeit bei jedem Patienten die Voraussetzung für ein Implantat herzustellen.